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Eine literarisch-musikalische Lesung
Drei Schauspieler*innen laden zu einem literarisch-musikalischen Abend ein, der Astrid Lindgren aus einer weniger bekannten Perspektive zeigt. Neben den berühmten Figuren ihres literarischen Werks stehen ihre Tagebücher, Briefe und politischen Beobachtungen im Mittelpunkt.
Während des Zweiten Weltkriegs führte die damals 25-jährige Astrid Lindgren ein Kriegstagebuch. Unter dem Titel »Die Menschheit hat den Verstand verloren« wurden diese Aufzeichnungen später veröffentlicht. Sie erzählen von ihren Gedanken, Hoffnungen und Sorgen angesichts einer Welt im Krieg. Ergänzt werden sie durch Briefe und weitere dokumentarische Texte aus ihrem Nachlass.
Die Lesung verbindet diese persönlichen Zeugnisse mit Auszügen aus Lindgrens literarischem Werk und zeichnet das Porträt einer aufmerksamen Beobachterin ihrer Zeit.
Fünf Lieder – vom »Wolfslied« aus »Ronja Räubertochter« bis zu »Blowin' in the Wind« – rahmen den Abend musikalisch.