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Pina Bausch hat den Tanz verändert und mit ihm die Art, wie der Mensch auf der Bühne sichtbar wird. Nicht die Bewegung als solche interessierte sie, sondern das, was den Menschen bewegt.
Im Zentrum der Lesung treffen sich zwei Stimmen: Pina Bausch erzählt von ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihrer Suche nach einer eigenen Sprache auf der Bühne. Ihr gegenüber stehen die Erinnerungen der Menschen, die mit ihr gearbeitet und getanzt haben – allen voran die der Tänzerin Jo Ann Endicott. So entsteht ein Dialog über eine außergewöhnliche künstlerische Zusammenarbeit; über Vertrauen und Hingabe; über die Lust, Grenzen zu überschreiten; aber auch über Erschöpfung, Zweifel und Konflikte.
Der Abend beschreibt Pina Bauschs Weg von ihrer Kindheit in Solingen über die Jahre bei Kurt Jooss in Essen und ihre Zeit in New York bis hin zum Tanztheater Wuppertal …